Wie soprana design arbeitet

...schaut mir über die Schulter...

Hallo!  Willkommen zu meinem 1. Blog Beitrag!

 

Mit einigen Bildern und kurzen Texten möchte ich Euch zeigen, wie in meinem Atelier das Porzellan entsteht. Handgearbeitet, in meiner Manufaktur, ausschließlich von mir...das sieht man meinen Porzellanprodukten an.  Sie sind nicht anonym und unpersönlich, sondern haben meine eigene "Handschrift". 

Schließlich kreiere ich sie und stelle sie mit meinen Händen her. Dazu gehört etwas Unperfektes, etwas Deformiertes, eben etwas Individuelles.

 

Da es eine sehr komplexe Arbeit ist, die in mehreren Schritten stattfindet, werde ich hier nach und nach Beiträge schreiben und versuchen es Euch gut

und nicht zu langweilig zu vermitteln.  Wie das Porzellan entsteht soll hier anschaulich gezeigt werden.

 

Heute geht es um Modellbau und ein klein wenig um Formbau... viel Spaß!

Ganz am Ende soll ein Gefäß entstehen, aus Porzellan, mit einer leicht samtigen Haptik und sogar mit Struktur...Ihr werdet sehen ;-)

 

Der 1. Schritt:

Nach einer Zeichnung, einem Entwurf für das neue Produkt,

muss ich eine passende Unterlegscheibe aus Gips auf meiner Modellscheibe drehen. Dazu gieße ich Gips auf und drehe in der passenden Größe die Unterlegscheibe ab.

Danach wird für das eigentliche Modell auf diese Unterlegscheibe Gips aufgegossen. Das seht ihr auf diesem Foto ganz gut. 

Der Gips ist in dieser Kunststoffhülle und wird, wenn er "quarkig" wird,

also anfängt anzubinden, geöffnet und weiterverarbeitet....

das sieht man auf dem nächsten Foto.

Hier ist der Gips quarkig und wird mit einer Metallschiene in die 

1. Grundform gebracht. In diesem Zustand ist der Gips recht weich und leicht zu bearbeiten, jedoch ist er auch sensibel. Also heißt es OBACHT, 

damit man sich keine Kerben oder dergleichen reindreht...

Hier ist das Modell nach den Vorgaben, der Zeichnung bereits abgedreht. Das geschieht mit Dreheisen aus Metall, wie ihr es auf dem 1. Foto gesehen habt. 

Wichtig ist, dass man immer wieder die Kontur kontrolliert und schaut, ob alles exakt so ist, wie es im Entwurf vorgesehen ist.

Im linken Bild seht ihr das Modell (noch nicht ganz fertig) auf der Unterlegscheibe, rechts ohne Unterlegscheibe, dafür bereits geglättet und fertig!

Danach wird es mit Schellack eingepinselt, damit die äußere Haut geschützt ist.

Hier seht Ihr den nächsten Schritt:

Zum Modell wird das 1. Formteil gearbeitet. Das heißt, ich habe wieder Gips aufgegossen und daraus das 1. Formteil gedreht.

Dieses Teil ist dazu da, dass man später beim Porzellan Gießen, das Schälchen aus der Form heraus bewegen kann und natürlich gleichzeitig die Unterseite des Schälchens definiert ist...

 

Das ist nun das Modell mit 1. und 2. Teil der Form.

Ihr seht, wie das Modell nach und nach in eine Gipsform"gepackt" wird. Das alles passiert, damit nachher in dieser Form ein Porzellangefäß entstehen kann.

Das Gießen des Porzellans zeige ich in einem späteren Beitrag...es soll ja nicht zuviel werden ;-)

Ich hoffe, ich konnte verständlich genug zeigen, wie die einzelnen Arbeitsschritte ablaufen? 

Und ja, es ist sehr komplex und SEHR VIEL ARBEIT! 

 

Vielen Dank für Euer Interesse! 

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Mitglied im Bundesverband Kunsthandwerk
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